Durch den Bau der vorderen Ringmauer entstand in der alten Vorburg ein Zwinger, der seit 1632 regelmässig als Ehrenhof für Zeremonien und Empfänge hoher Gäste benutzt wird. Am 30. November 2005 fand hier die Jahresfeier des Ordens vom Andreasgrab statt.
Beiträge von Claude Brasseur
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Das Vorzimmer des Königs ist mit kostbaren Gobelins aus dem 15. Jahrhundert geschmückt, die zur Nordseite siegreiche Schlachten aus der antiken Mythologie und den Feldzügen der livornischen Könige zeigen und auf der Südseite Gerichtszenen aus dem Alten Testament und der Alten Burg abbilden, die als Kontrast zur kriegerischen Gegenseite die Güte und Mildtätigkeit der Herrscher darstellen. Als im Thronsaal noch zahlreiche Audienzen stattfanden, diente dieser Raum über Jahrhunderte als Wartezimmer für Höflinge, Gesandte und Bittsteller. Abgewetzte steinerne Sitzbänke zeugen noch heute von den bisweilen langen Wartezeiten.
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Vor der Chinopischen Galerie liegt ein nahezu quadratischer Raum, der ursprünglich als Durchgangszimmer geplant war, zwischen 1862 und 1870 als Vorzimmer der Gemächer der Prinzen von Melba diente und 1870 im Zuge der Errichtung der Chinopischen Galerie nebenan von Auguste Salomon neu ausgestaltet und mit den namensgebenden pastellgrünen Tapeten ausgekleidet wurde. Dunkelgrün bemalte Nussholzintarsien und bernsteingefasste Voucuse-Spiegel verleihen dem Salon seine einzigartige Atmosphäre.
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Die Chinopische Galerie war ein Geschenk von Infant André an König Philipp IV im Jahre 1870. Zahlreiche der kostbaren Vasen und Schalen, die zum originalen Interieur gehörten, wurden 1922 nach Schloss Marnberg verbracht. Die Galerie verbindet als größter Raum des Ostflügels das Jagdkabinett mit dem Grünen Salon.
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Willkommen unter den Centisten, breiter Mann!
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Bonjour Vicomte. Ein herrliches Wetter, nicht?
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Brasseur geht im Schlosspark spazieren.
Wunderbar zu dieser Jahreszeit!
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Das Rathaus von Calois wurde 1555 von Jean le Cuffier erbaut und nach dem Brand von 1699 grundlegend beugestaltet. Der Ehrenhof und der Westturm wurden 1899 erbaut.
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Der Salon Marquis du Haltbergue ist neben den Plenarsäälen der beiden Häuser und dem Graf Hector Saal der viertgrößte Raum in Schloss Philippsburg. Eine hohe Fensterfront zeigt auf den östlichen Innenhof und lässt viel Tageslicht hinein. Die Wände sind mit Gobelins ausgestattet, die Szenen der Schlachten von Azycor und Etelles zeigen, in denen die Markgrafen von Haltberg niederlivornische Briganten bekämpften. Im Saal befindet sich ein Globus von 1612 aus borner Kastanie.
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Ja, gewiss. Ich werde für Sie einen Termin beim Zeremonienmeister arrangieren. Kann ich sonst noch etwas für Sie tun? Ein Taxi zum Bahnhof?
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Monsieur Brasseur hat einen Termin für einen Besucher bei Vicomte Moumont arrangiert. Aufgrund der gedrängten Terminlage musste der vorsprechende Monsieur etwas warten.
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Moi aussi!
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Die Alte Brücke ist die jüngste der neun Brücken Altburgs des 16. Jahrhunderts. Seit dem Abriss der Pont du Prince im Jahre 1799 ist sie die zweitälteste Brücke, beziehungsweise die Älteste, wenn die Pont du Cerf nicht mitgerechnet wird, da sie außerhalb der Stadtgrenzen von 1697 liegt. Die Pont Vieux ruht auf drei Pfeilern, die mit Giebelreliefs des Seeschlachten von Mérin, Castello Bianco, Valent und Reccio ausgestattet sind. Der westliche Brückenkopf wurde 1879 von César Bonn neu gestaltet und mit orischem Marmor verkleidet. Seit 1967 steht die Brücke unter Königlichem Denkmalschutz und seit 1989 ist sie für den motorisierten Verkehr gesperrt. Berühmtheit erlangte die Brücke durch ihre Erwähnung in Jules Dépardieux' Roman 'Das Augenzwinkern des Kamels' von 1977.
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Ein wohlerzogener Hund. Beeindruckend.
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Selbstverständlich Monsieur. Stets zu Diensten. Zu meinem Vorgesetzten wünschen Sie vorgelassen zu werden? Also den Zeremonienmeister des Königs? Ich kann versuchen, für Sie einen Termin zu arrangieren.
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Angenehm, Monsieur. Sehr erfreut Ihre Bekanntschaft zu machen. Darf ich Ihnen eine Tranche Kiwitorte und eine Tasse Tee anbieten, Monsieur?
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Stets zu Ihren Diensten, Monsieur. Ich bin mir leider immer noch nicht wirklich darüber im Klaren, wie ich Ihnen helfen kann.
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Einen Kaffee Bosch bitte.
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Contenance, Monsieur. Wenn Sie mir noch einmal genau den Namen des Monsieur nennen möchten, zu dem ich Sie begleiten darf, bin ich erfreut, Ihnen helfen zu dürfen.
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Sehr gut. Wenn Sie besondere Wünsche, wie einen speziellen Schreibtisch oder zusätzliches Mobiliar haben, wenden Sie sich jederzeit an mich. Ich lasse Sie dann allein, damit Sie sich in Ruhe einrichten können. Auf Wiedersehen und viel Erfolg.