Dürfen wiederverheiratete Geschiedene am Heiligen Abendmahl teilnehmen?
Abendmahl für Wiederverheiratete Geschiedene?
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Da gehen die Meinungen auseinander. Ich bin kein Theologe und kann die Frage somit nicht beantworten - ich möchte nur eine Frage aufwerfen: Klar, handeln die, die sich scheiden und danach wieder heiraten gegen das christliche Gebot. Doch sprach unser Herr im Hl. Evangelium nach Lukas Kapitel 5 Vers 31 "Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Die Gesunden bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken." Der Kontext dieses Verses lässt es eindeutig in Richtung Sünde/Vergebung thematisieren, es geht nicht dem Wortsinn nach um körperliche Krankheit (die Krankheit ist hier eine Art Gleichnis für die Sünde; der Heiland ist der Arzt, der die Krankheit überwinden kann und heil macht). Wenn also die Sünder die Gnadenmittel der Heiligen Kirche benötigen, weshalb sollen dann ausgerechnet sie vom Hl. Sakrament ausgeschlossen werden? Das Abendmahl ist dem Wesen nach doch eine Tischgemeinschaft, genauso wie der Herr die Tischgemeinschaft mit den Sündern im zitierten Abschnitt des Evangeliums hielt.
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Scheidung ist eine Sünde. Die Kirche lehnt das ab. Also gibt es da nichts mehr zu discutieren. Faden schliessen!
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Wo ist eine moderne, progressive Haltung? Diese Auffassungen stammen ja noch aus dem Mittelalter!
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Der Arbeitskollege meines Vetters ist das zweite mal geschieden und geht jedes Jahr vier mal zum Abendmahl.
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Da muss man differenzieren.
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Die beiden Sakramente sorgen unter Christen immer wieder für Diskussionen und Uneinigkeit. Sowohl die Taufe, als auch das Abendmahl sind in Bedeutung und Anwendung umstritten. Daher feiert die Armée de grâce die Sakramente nicht, um die Einigkeit und gescgwisterliche Liebe in der Truppe nicht zu gefährden, ermutigt ihre Mitglieder aber, in ihren Gemeinden die Sakramente zu empfangen.
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Die Kirche anerkennt ohnehin keine Scheidung, von daher erübrigt sich die Frage.
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Eine heikle ethische Frage...
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Die Kirche muss in dieser ambivalenten Angelegenheit behutsam und seelsorgerlich sensibel vorgehen und dogmatische Traditionstreue mit väterlicher Barmherzigkeit und Milde vereinen.
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Die Kirche kann nicht umhin, den Zulass zur Feier des Mahles zu erwägen, ist sie doch von Liebe geprägt.
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Die Kirche muss in dieser ambivalenten Angelegenheit behutsam und seelsorgerlich sensibel vorgehen und dogmatische Traditionstreue mit väterlicher Barmherzigkeit und Milde vereinen.
Amen!
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Eine heikle Question!
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Wir müssen da auf die Auskunft der Theologen und Kirchenrechtler vertrauen.
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Wir müssen da unseren Geistlichen vertrauen und stark sein.
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Da müssen wir streng sein.
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