• Meine Damen und Herren, herzlich willkommen zur LIGA-LOUNGE, der Sportsendung, die man nicht verpassen darf! Ich begrüße heute meine Gäste: Sven Olafson, Trainer des FC Lienz und Georg Kraut, LFB-Nationaltrainer. Wir sprechen über den vergangenen Spieltag und natürlich auch über die Ankündigung der livornisch-turanischen Kandidatur für die WM Ausrichtung.

  • Sehr gut. Wir haben gegen einen direkten Konkurrenten deutlich gewinnen und in einer Halbzeit 3 Tore schiessen können. Heinrich Erding hat dank guter Vorarbeit aus dem kompakten Mittelfeld seine alte Spielstärke auffahren und in Tore umsetzen können. Ich gebe zu, die Mannschaft und ich sind schon mit einem Fuß in der nächsten Saison. Es geht für uns nicht mehr um viel - sowohl Meisterschaft, als auch Abstieg ist nicht mehr möglich. Ich habe daher gegen Sporting eine neue Formation ausprobiert, um zu sehen, ob wir mit anderen taktischen Modellen unsere Stärken besser ausspielen können. Denn eins ist klar: Der FC Lienz kann mehr. Nächste Saison streben wir einen Platz unter den ersten drei an. Unser Ziel ist die Teilnahme am livornischen Supercup, den der Pokalsieger und die ersten drei der LLL unter sich ausmachen.

  • Jaja, Herr Olafson, Sie sprechen von der ersten Halbzeit. Aber haben Sie die zweite Halbzeit gesehen? Oder haben Sie auch geschlafen, wie Ihre Spieler? Das war ganz große tote Hose mein Freund! In einem gebe ich Ihnen recht: Sie sind mental nicht mehr in diesem Wettkampf und haben sich mit der Mittelmäßigkeit abgefunden.

    G. Kraut
    Trainer des FC Lienz
    ehemaliger Trainer von Rapid Lienz, der Greenville Rapids und der Livornischen Nationalmannschaft

  • Aber ich bitte Sie, Herr Kollege. Wir haben 90 Minuten kein Tor kassiert, aber selbst drei geschossen. Jeder Trainer, der nach der Pause bei einem Spielstand von 3:0 nicht defensiv weiterspielen lässt, versteht nichts von seinem Handwerk.

  • Eine sehr spannende Entwicklung, in der Tat! Es ist ja verrückt: Nur noch zwei Spieltage sind zu spielen und erst jetzt ist eine Vorentscheidung auf den ersten drei Plätzen gefallen. Lange haben Atletico, Lok und Brisken gleichwertige Chancen auf den Meistertitel gehabt. Nun nach dem 28. Spieltag ist Lok zurückgefallen. Doch sowohl Atletico, als auch Brisken sind noch im Rennen. Ein Punkt Differenz ist nicht viel.

  • Ja, danke, das wissen wir alle. Und was wollen Sie jetzt damit sagen? Ein Punkt-Differenzen sind Zufallspositionierungen ohne Aussagekraft. Im Grunde standen bis jetzt Atletico, Brisken und Lok gemeinsam auf Platz eins. Nun ist Lok zurückgefallen und Brisken und Atletico teilen sich die Führung.

  • Kommen wir zum Pokal. Während in der Meisterschaft sehr starke und traditionell hoch placierte Mannschaften wie etwa der SC Prinzenquai im Mittelfeld versunken sind, scheinen sich die Kräfteverhältnisse im Pokal deutlicher entsprechend den wahren Spielstärken zu gestalten. Mit dem SC Prinzenquai und Lok Altburg stehen sich verdientermassen zwei Clubs im Finale gegenüber, die mit Fug und Recht als die beiden Besten Mannschaften bezeichnet werden können. Wer wird gewinnen?

  • Normalerweise ist ja die Liga stabiler in den Ergebnissen und der Pokal fluider. Aber es gibt im Fußball keine allgemeingültige Regel. Das hat San Tebano ja deutlich gezeigt. Ich bin überzeugt, daß der SCP gute Chancen auf den Titel hat.

  • Nun, der TVV hat sich gut verkauft. Brisken hatte am Samstag gegen Manua ein leichtes Spiewl mit einem Gegner, der eigentlich nicht in die erste Liga gehört. Der FC Elberg bot eine überzeugende Leistung. Der KFV, der meines Erachtens unter Wert auf der Tabelle placiert ist und leistungsstärker wäre, hat Real wortwörtlich zusammengelegt. Rapid Lienz hat gestern eine Glanzleistung hingelegt.

    G. Kraut
    Trainer des FC Lienz
    ehemaliger Trainer von Rapid Lienz, der Greenville Rapids und der Livornischen Nationalmannschaft

  • Der FC Lienz dagegen hat sich in dieser Saison über Wert verkauft und steht völlig zu Unrecht in der oberen Tabellenhälfte.

    G. Kraut
    Trainer des FC Lienz
    ehemaliger Trainer von Rapid Lienz, der Greenville Rapids und der Livornischen Nationalmannschaft

  • Als Nationaltrainer bin ich natürlich in der obersten Leitung des LFB gut vernetzt, aber in die Gespräche mit Turanien war ich persönlich gar nicht involviert. Von da her war der Erfolg unserer Gespräche für mich auch eine große Überraschung. Ich freue mich riesig, insbesondere nach unserer Enttäuschung 2015. Doch noch ist nichts in trockenen Tüchern.

    G. Kraut
    Trainer des FC Lienz
    ehemaliger Trainer von Rapid Lienz, der Greenville Rapids und der Livornischen Nationalmannschaft

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